Leibniz Ehrenmedaille

Die Leibniz Ehrenmedaille wird von der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft und der Leibniz-Stiftung an der Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis gemeinsam verliehen. Die Medaille soll Persönlichkeiten ehren, die sich um die Vermittlung von Leibniz' Erbe auch außerhalb engerer wissenschaftlicher Zirkel verdient gemacht haben. Vorschläge für Preisträger nehmen Leibniz-Gesellschaft und Leibniz-Stiftung gerne entgegen.

Auf der Ehrenmedaille sind zwei Symbole, die zentrale Gedanken des Leibniz'schen Werkes repräsentieren, dargestellt. Die Vorderseite zeigt das Bild einer Spirale. Die Bewegung einer Spirale ist eine unendliche, in der die fallende Linie sich immer wieder erheben wird. Auf der Rückseite der Medaille ist der Satz eingraviert: OMNIA AD UNUM - Alles bezieht sich auf das Eine.

Erstmals wurde die Leibniz Ehrenmedaille im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der 15. Leibniz-Festtage 2018 an Friedrich Oehler vergeben, auf dessen Initiative die Leibniz-Biographie Eike Christian Hirschs und das Leibniz-Denkmal im Zentrum Hannovers zurückgehen.

Zum zweiten Mal wurde sie im Rahmen der Eröffnung der 17. Leibniz-Festtage am 3. September 2020 gemeinschaftlich von der Leibniz Stiftung und der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft überreicht. Der Geehrte ist Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Friedrich Wilhelm Wellmer (Hannover), ehemaliger Präsident der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe sowie des Niedersächsischen Landesamtes für Bodenforschung und langjähriges Vorstandsmitglied der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft.

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